SAILOR MOON

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Natürlich kann man ohne Hund leben,

es lohnt sich nur nicht.

Heinz Rühmann




Hunde haben alle gute Eigenschaften

des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

Friedrich der Große



Für die Welt bist du irgend jemand.

Für irgend jemanden bist du die Welt.

Erich Fried



Freude an einem Hund haben sie erst, wenn sie nicht versuchen,

aus ihm einen halben Mensch zu machen.

Ziehen sie statt dessen doch einmal die Möglichkeit in Betracht,

selbst zu einem halben Hund zu werden.

Edward Hoagland

 



Wir züchten nach den strengen
Richtlinien des KFT/VDH/FCI


Sailor Moon Westie Zucht

Irit Martens
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Stärke, Diabetes, Krebs

Leider erfahren wir in letzter Zeit immer häufiger von West Highland White Terriern, die an Diabetes erkranken. Deshalb haben wir folgende Artikel aus dem Ratgeber für naturnahe Hundeernährung der Firma PerNaturam vom September 2012 entnommen und dürfen sie hier veröffentlichen. Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie bei PerNaturam.

Krebs - eine Krankheit zum Fürchten.

Die Diagnose Krebs ist wie ein Todesurteil. Heute sterben, nach einer Statistik aus den USA, 70 % der Hunde an Krebs. Das wird bei uns nicht anders sein, aber es wird wohl absichtlich vermieden, genaue Statistiken zu führen. Wäre es nun so, dass heute die Hunde wesentlich älter würden als früher und man die Erkrankung auf das Alter schieben könnte, ließe sich das vielleicht noch verstehen. So ist es aber nicht. Das Durchschnittsalter der Hunde ist eher gesunken als gestiegen. Die meisten Hunde, die an Krebs er- kranken und von denen wir gehört haben, sind relativ jung, meist zwischen fünf bis acht Jahre alt.

In meinen 20er Jahren, also zwischen 1965 und 75, bin ich vielen Hunden begegnet, aber an krebskranke Hunde kann ich mich kaum erinnern. Sicher sind auch damals Hunde an einem Karzinom gestorben, aber nicht so viele wie heute.Was hat sich in den vergangenen 35 Jahren geändert? Vor allem eines: Die Fütterung.

Damals beschaffte man sich Fleisch, kochte es oder fütterte roh. Ich bekam das Fleisch eimerweise vom Schlachthof und fror es ein. Es waren alle möglichen Teile von Rindern, eine fast ideale Zusammensetzung. Dazu wurden dann Gemüse- und Haferflocken untergemischt, auch mal Kartoffeln und Reste vom eigenen Essen.

Heute werden die meisten Hunde überwiegend mit Trockenfuttern ernährt. Das wäre ja weiter kein so großes Problem, wenn nicht ..... ja, wenn nicht soviel Stärke verarbeitet würde, also Getreide, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Bananen und andere Stärketräger.

Aber auch viele Barfer meinen, Sie müssten ihre Hunde zum rohen Fleisch großzügig mit Stärke, z.B. aus Nudeln, Reis oder Kartoffeln versorgen.

Warum ist denn Stärke eigentlich so problematisch?

Hunde sind Tierfresser.

Sie fressen, wenn sie können, ein ganzes Tier, gewissermaßen mit Haut und Haaren, mit allem drum und dran und drin, z.B. eine Maus, und damit auch den Inhalt des Magens und des Darms. Auch weiß jeder, wie begeistert die meisten Hunde von grünem Pansen sind. Und sie fressen mit Begeisterung den Kot anderer Tiere, am liebsten noch warm, vor allem Pferdeäpfel und die Haufen anderer Hunde. Noch lieber wäre ihnen Menschenkot, nur kommen sie da kaum dran. Magen- und Darminhalt und Kot enthalten viele vor- bzw. halbverdaute Nährstoffe, vor allem aber die Vitamine B und K und aktive Enzyme.

Nicht schön die Kotfresserei und nicht ästhetisch, aber es ist nun mal ihre Natur, und wir lieben unsere Hunde trotzdem.

Nun gibt es in Magen und Darm der Beutetiere immer auch einen kleinen Anteil Stärke, z.B. aus Früchten, Wurzeln oder Grassamen, vielleicht 5 %, meist weniger, selten mehr. So weit so gut. Aber sicher sind keine 30 % oder gar 40 bis 50 % enthalten. In den Trocken- futtern sind es aber immer etwa 30% und in vielen deutlich mehr, bis 45 oder 50 %. Und manchmal wird mit dem hohen Anteil so- gar geworben.

Was macht der Hund mit der Stärke?

Stärke ist ein Polysaccharid, ein Vielfachzucker. Sie besteht aus einer langen Kette von Glucosemolekülen. Damit die Stärke genutzt werden kann, muss sie im Körper wieder in diese einzelnen Zuckerbausteine zerlegt werden.

Das gelingt mit Hilfe von Amylase-Enzymen, die die Bauchspeicheldrüse, der Pankreas, produziert. Es entsteht nun wieder Zucker, und letztlich der Ein- fachzucker Glukose, auch Traubenzucker oder Dextrose genannt.

Hunde und wir Menschen können die Stärke aber in ihrer ursprünglichen Form, wie die Pflanze sie liefert,

nicht verwerten. Die Stärkemoleküle sind zu fest gepackt. Der größte Teil würde unverdaut in den Dickdarm gelangen, wo er nun Pilzen und Bakterien als Nahrung diente. Stärke muss deshalb zuerst aufgeschlossen, die Struktur gelockert werden, z.B. durch Backen, wie beim Brot, oder Kochen von Kartoffeln, also mit Temperaturen von etwa 100°C oder mehr.

Das kommt den Herstellern von Extrudaten sehr entgegen, denn bei diesem Herstellungsverfahren entstehen hohe Temperaturen. Sie machen ja auch immer wieder Werbung damit, dass die Stärke aufgeschlossen und deshalb leicht verfügbar sei – man spricht gerne von hydrothermisch aufgeschlossen.

Diese Aussage ist richtig. Bei diesen hohen Temperaturen kann es auch zu der sog. Maillard-Reaktion kommen, bei der Stärke in Zucker verwandelt wird.

Man kann davon ausgehen, dass deshalb der größte Teil der Stärke in diesen Futtern für den Hund verfügbar ist und der Zucker allemal.

Bei den hohen Stärkeanteilen in Futtern hat die Bauchspeicheldrüse einiges zu leisten, bis der größte Teil zu Glucose gespalten ist. Glucose ist der Energielieferant schlechthin. Klingt positiv, aber Vorsicht!

Der Zucker muss nun aus dem Blut in die Zellen gelangen, wo die Energie für alle Stoffwechselprozesse benötigt und bereitgestellt wird, also auch für die Muskeltätigkeit und damit die Leistung. Dafür zuständig ist das Hormon Insulin, dessen Produktion niemals unterbrochen werden darf.

Die Energiequellen der Wölfe und Hunde.

Wer weiß schon, wohin die Wölfe sich in den nächsten Millionen Jahren entwickeln werden? Vielleicht werden aus Tierfressern Pflanzenfresser. Das hat es in der Entwicklungsgeschichte schon oft gegeben. Aber bisher kam mir nicht zu Ohren, dass Wölfe oder auch streunende Hunde die Getreidefelder der Bauern überfallen und das Getreide gefressen hätten, wohl aber hört man immer wieder mal, dass sie Schafe gerissen haben und selbstverständlich Wild.

Aber das wissen Sie ja alle, die Sie Ihre Hunde anleinen müssen, wenn Sie an einem Getreidefeld vorbei- kommen, ach – nein – was rede ich da? Ich meine natürlich anleinen, weil Wild den Weg kreuzen könnte.

Wölfe, Wildhunde, wie die Dingos, aber auch unsere Haushunde, ob große oder kleine, sind Tierfresser, keine Vegetarier. Ihre Hauptenergiequellen sind die Fette der Tiere, die sie fressen, und das Eiweiß, das ebenfalls als Energiequelle genutzt werden kann.

Der Anteil an Stärke und Zucker ist in einer Wolfs- bzw. Wildhundmahlzeit gering. Ein Teil stammt aus der Leber der Beutetiere, in der Glycogen, ein Zuckerspeicher, eingelagert ist. Ein geringer Teil aus deren Darminhalt und hin und wieder aus süßen Früchten, die sie nicht verschmähen.

In Millionen Jahren hat sich die Bauchspeicheldrüse auf das geringe Angebot an Kohlenhydraten eingestellt. Ihre Aufgabe war es nie, größere Mengen Amylasen zum Spalten von Stärke zu produzieren. Was man ihr heute zumutet, geht weit darüber hinaus.

Nun kann man jedes Organ trainieren, auch die Bauchspeicheldrüse, irgendwann ist aber die Grenze überschritten, und es kommt zu schweren Komplikationen. Und genau die kennen wir: Zuerst Überfunktion der Bauchspeicheldrüse mit

hoher Amylaseproduktion, dann Unterfunktion bis zur Insuffizienz. Diesen Weg sind schon viele Hunde gegangen.

Die Bauchspeicheldrüse als kompaktes Organ weist häufig in diesem Zusammenhang eine mangelhafte Produktion an Lipasen auf, also den Enzymen für die Fettverdauung, sie versagt als Ganzes.

Auf dem Fett und den Lipasen wird jetzt herum- geritten. Es folgen die bekannten Fütterungsempfehlungen: Huhn oder Lamm mit Reis, und immer stehen die passenden Fertigfutter bereit, die eher mehr als weniger Stärke enthalten, aber fettarm sind. Man entzieht dem Hund also genau die Energiequelle, die für ihn vorgesehen ist. Wirklich erstaunlich diese Empfehlungen. Vor allem dann, wenn sie von Tierärzten stammen, die diese Zusammenhänge doch eigentlich wissen müssten.

Diabetes – Zuckerkrankheit, heute bei Hunden eine häufige Erkrankung.

Die Energiegewinnung aus Glucose ist für den Hund nur ein relativ unbedeutender Seitenweg. Die Langerhans-Inselzellen sind dem entsprechend nicht auf eine permanent hohe Produktion von Insulin ein- gestellt. Werden sie ständig überfordert, stellen sie irgendwann die Produktion ein oder aber die Körperzellen reagieren nicht mehr auf das Insulin. Sie nehmen also den Zucker nicht mehr auf, weil sie resistent gegen das Insulin geworden sind. Es kommt zur Zuckerkrankheit, zum Diabetes. Da geht es dem Hund, nicht anders wie den Menschen.

Selbstverständlich sollte es doch nun sein, dem Zuckerkranken eine Diät mit wenig Stärke und ohne Zucker anzuraten. Im Humanbereich geschieht das auch. Bei Hunden sieht das meist ganz anders aus. Die bekommen von vielen Veterinären ein Futter empfohlen, das auch nicht weniger als 30 % Stärke enthält, und gesagt, man müsse wahrscheinlich die Dosis Insulin weiter erhöhen. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Und den Hundehaltern fällt das nicht auf, weil Stärke und Zucker auf den Tüten nicht explizit deklariert sind.

Was soll man von alledem halten?

Viele Menschen ernähren sich genauso falsch mit stärke- und zuckerhaltigen Produkten, wie es auch mit den Hunden gemacht wird. Auch unsere Nahrung ist voll von Zucker und Stärke, auch wir werden nicht korrekt informiert, denn die Deklarationen sind unklar. Die Anzahl der Zuckerkranken steigt rasant. Im Humanbereich kennt man diesen Zusammenhang zwischen Ernährung und Diabetes allerdings ganz genau, und es wird auch ständig vor falscher Ernährung gewarnt. Warum dann nicht auch bei den Hunden?

Auf den Deklarationen der Hundefutter werden Stärke und Zucker als Bestandteile gar nicht erst erwähnt, man kann nur aus den Angaben unter „Zusammensetzung“ schließen.
Will man annähernd die Mengen etwas genauer wissen, muss man diese Komponenten unter der Rubrik „Zusammensetzung“ in Relation setzen zu den Werten unter „Analytische Bestandteile“. Die meisten Hundehalter verstehen und können das nicht.

In der Deklaration finden Sie jetzt wegen neuer Vorschriften z.B. Kalzium und Natrium angegeben, aber die viel wichtigeren Anteile Stärke und Zucker müssen nicht genannt werden. Wer hat denn da dran gedreht?

Was haben denn Stärke und Zucker mit Krebs zu tun?

Sehr viel.Und das zu verstehen, ist nicht nur für Hunde wichtig, sondern genauso für viele betroffene Menschen, vielleicht auch für Sie. Erstaunlich, dass über die Zusammenhänge, soweit wir wissen, in keiner Hundezeitung je berichtet wurde. Im Humanbereich kennt man den Zusammenhang schon lange.

Vor gut einem Jahr schrieb dazu die Süddeutsche Zeitung im Wissenschaftsteil: „Den Brustkrebs aushungern durch Zuckerentzug.“ Immerhin.

Aber nun zur Sache: Gesunde Körperzellen gewinnen den größten Teil der benötigten Energie, indem sie Glucose – C6H12O6 vollständig verbrennen zu Kohlendioxid – CO2 und Wasser – H2O. Dafür benötigen sie Sauerstoff – O2. Deshalb atmen wir Sauerstoff ein und geben Kohlendioxid und Wasser ab, genauso wie die Hunde. Dieser Prozess der Energiegewinnung spielt sich in den Mitochondrien ab. Man bezeichnet diesen Weg der Energiegewinnung als aerob.

Die meisten Krebszellen unterscheiden sich grundlegend von normalen Zellen. Sie stellen eine Urform des Lebens dar, eine Zellform, die es schon auf der Erde gab, als noch kein Sauerstoff vorhanden war, der ja erst von Pflanzen bzw. pflanzlichen Zellen mit Chloroplasten produziert wurde.

Den Krebszellen ist die Gewinnung von Energie durch Verbrennung, also die Oxidation mit Sauerstoff, nicht möglich. Viele Bakterien heute leben immer noch auf diese Weise, z.B. Milchsäurebakterien. Krebszellen vergären statt- dessen Glucose zu Laktat bzw. Milchsäure. Diesen Prozess nennt man Glykolyse, er läuft anaerob ab, also ohne Sauerstoff.

Sie tun das ausschließlich. Die andere Form der Energiegewinnung ist ihnen nicht möglich. Krebszellen tun das also auch dann, wenn ihnen Sauerstoff verfügbar wäre. Sauerstoff ist für Krebszellen gefährlich, ja sogar tödlich.
Dieser anärobe Prozess hat einen gravierenden Nachteil, er liefert nur 1/16 der Energie im Vergleich zur vollständigen, der äroben Verbrennung.

Krebszellen benötigen also wesentlich mehr Zucker (Glucose) als normale Zellen, um ihren Energiebedarf zu decken, wenigstens 16 mal soviel.

Sie saugen die Glucose aus dem Transportmittel Blut regelrecht an. Darüber gibt es genaue Untersuchungen, die sogenannte Pet-Analyse.

Der hohe Zuckerbedarf der Krebszellen führt zu steigendem Appetit auf Stärke und Zucker. Es entsteht gewissermaßen eine Gier und entsprechende Abhängigkeit des gesamten Organismus vom Zuckernachschub. Das kann man bei betroffenen Hunden und Katzen gut beobachten. Und betroffene Menschen kennen die Lust auf Zucker auch.

Krebsartige Zellen entstehen in jedem Körper ständig. Ein Tumor aber kann sich nur bilden, wenn das Überwachungssystem des Körpers, die Immunzellen, nicht mehr funktioniert und so den Wachstumsprozess der Zellen nicht mehr stoppen kann. Anscheinend wissen die Krebszellen auch, sich vor Angriffen der Immunzellen zu schützen. Es wird vermutet, dass bei der Gärung Stoffe entstehen, durch die Immunzellen inaktiviert werden. Gesichert ist wohl, dass eine elektrostatisch geladene Proteinhülle (perizelluläre Sialomucinhülle) die Krebszelle vor dem Angriff der weißen Blutkörperchen schützt.

Was da wirklich im Einzelnen im Körper geschieht, um einen Krebs zu verhindern oder eine bereits ein- getretene Wucherung zu stoppen, ist bis heute von der offiziellen Wissenschaft nicht wirklich geklärt. Da mag sie sich aufblähen wie sie will. Man kann zwar ständig über neue Erkenntnisse aus der Forschung lesen und alle möglichen Behandlungsmethoden.

Aber das ist schon seit 60 Jahren so. Man gewinnt den Eindruck, dass sich alles nur in einem extrem teuren Kreis dreht. Es ist ein Wirtschaftszweig, von dem viele profitieren. Tatsächlich gibt es seit 60 Jahren keinen wirklichen Fortschritt in der Heilung von Krebs. In Amerika wurden erschreckende Zahlen zu Chemotherapien veröffentlicht. Mit Chemotherapie behandelte Krebskranke lebten da- nach nur wenige Wochen länger als andere ohne diese Behandlung. Wenige Wochen gewonnen unter Qualen! Das gilt auch für Hunde.

Viel eher ist es wahrscheinlich, dass sich eine Weiterentwicklung zum Tumor durch rechtzeitigen Stärke- und Zuckerentzug, also eine entsprechende Diät, optimierte Fütterung und Stärkung des Immunsystems verhindern oder verlangsamen lässt.

Für die Richtigkeit dieser Annahmen spricht auch, dass in stark beanspruchten Muskeln, insbesondere im Herzmuskel, wo sehr viel Sauerstoff benötigt wird, kaum Krebszellen bzw. Metastasen oder Tumore gefunden werden. Denn in Muskeln werden vor allem Fettsäuren und Ketonkörper, aber weniger Glucose verbrannt.

Ist der Tumor aber bereits da, sollte unbedingt sofort und konsequent eine Stärke- und Zuckerdiät eingehalten werden.

© PerNaturam